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"Leben mit Christus – meine Sicherheit"Jugendtag 2010 des Apostelbereichs Ulm
Am Sonntag, dem 11. Juli 2010, fand der Jugendtag des Apostelbereichs Ulm unter dem Moto: „Leben mit Christus – meine Sicherheit“ statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen ca. 1.200 Jugendliche aus dem Apostelbereich in Waltenhofen bei Kempten in der örtlichen Mehrzweckhalle zusammen. Apostel Hans-Jürgen Bauer, der den Jugend-Gottesdienst durchführte, legte das Bibelwort Psalm 37 aus Vers 34 zugrunde: „Harre auf den Herrn und halte dich auf seinem Weg, so wird er dich erhöhen, dass du das Land erbest.“ Der große gemischte Jugendchor und das Orchester des Apostelbereichs umrahmten den Gottesdienst musikalisch.
Gleich zu Beginn seiner Predigt drückte der Apostel dabei aus, dass im Werk Gottes jeder einzelne Jugendliche wertvoll ist. Hier geht es nicht um Äußerlichkeiten wie bei diversen "Castingshows" – bei Gott geht es um die inneren Werte.
Im Blick auf die Jugend führte Apostel Bauer aus, dass sie erleben solle, was schon Abraham erlebt habe: Die jungen Glaubenden sollten selbst göttlichen Segen erfahren, aber auch ein Segen für andere sein. So möge, wünschte der Apostel, jeder Jugendliche zu einem "Segenscenter" seiner Umgebung werden. „Seid offen für den göttlichen Segen! Denn ohne diesen Zufluss können wir nicht zu einem Segen werden“, erklärte er. Abraham erlebte die Erfüllung der göttlichen Segens-Zusage, wir können das 1. Mose 24, 1 entnehmen: "Abraham war alt und hochbetagt, und der Herr hatte ihn gesegnet allenthalben".
Bezug nehmend auf das Bibelwort stellte Apostel Bauer zwei wichtige Aspekte heraus: „Harre auf den Herrn“ – das bedeute, das Vertrauen auf den Herrn zu setzen und sich durch ihn im Leben leiten zu lassen. „Gib Gott die Chance, dein Leben zu lenken und dich zu leiten – besonders auch dann, wenn es nicht immer so kommt, wie man es sich vorstellt“, so der Apostel. „Oft kristallisiert sich erst im Nachhinein heraus, dass der Herr gerade in diesen Momenten nahe war. „Halte dich auf seinem Weg“: Schon der Herr Jesus sprach in der Bergpredigt von zwei Wegen (vgl. Matthäus 7), vom Weg, der breit ist, der aber wahrlich nicht zu Gott leitet, und vom Weg, der schmal ist, aber ins ewige Leben führt. Der schmale Weg, das ist "sein" Weg. Dieser engt die Glaubenden nicht ein, sondern leitet uns sicher zum Ziel unseres Glaubens. Er ist ein Weg der Nachfolge und ein Weg der Liebe.
Abschließend führte der Apostel aus, wer den Rat beherzige, auf Gott zu harren und auf seinem Weg zu bleiben, führe ein Leben mit Christus und erlebe Sicherheit. Diese Sicherheit sei wohltuend, besonders auch in der Jugendzeit mit ihren speziellen Herausforderungen, wie Partnersuche, Bewerbungen, etc.
Zur weiteren Wortverkündigung wurden Bischof Jürgen Gründemann und die Bezirksevangelisten Dirk Bogen, Lars Hechler und Volker Keck um einen Beitrag gebeten.
Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen fand noch ein buntes Programm für die Jugendlichen auf dem Gelände der Schule Waltenhofen statt. Hierzu folgen separate Berichterstattungen. |